09.02. um 18 Uhr

Langenberg: Christina Martin

CHRISTINA MARTIN:

 

Christina Martin ist eine vielfach mit Awards ausgezeichnete, Kanadische Singer/Songwriterin, deren Stil als „eine mühelose Verbindung von Americana und Pop/Rock“ beschrieben wurde. Sie hat sich der Erschaffung von Musik über Liebe und Beharrlichkeit verschrieben und widmet sich in vielen ihrer Songs auch eher schwierigen Themengebieten. Ihr 2018 erschienenes Album ‚Impossible to Hold‘, wurde mit dem ‚2018 Music Nova Scotia Award‘ in der Kategorie ‚Pop Recording of the Year‘ ausgezeichnet. Im Frühjahr 2020 wird sie mit ihrem Gitarristen Dale Murray durch Europe touren, um ihr neues Album ‘Wonderful Lie’ vorzustellen.

 

Christina begann ihre eigenen Songs aufzunehmen, als sie sich in der Bar-Szene von Austin, Texas durchschlug. Unnachgiebig produzierte die vielfach mit Awards ausgezeichnete Künstlerin seitdem Musik und tourte durch Kanada, Großbritannien und Europa. Sie baute Kontakte auf und sang - in großen und kleinen Konzertvenues - Lieder über Liebe, Verlust und Beharrlichkeit. Ihre Songs kamen in Filmen und im Fernsehen zum Einsatz und sie spielte auf Festivals in der ganzen Welt (u.A. Rolling Stone Weekender, Belfast Nashville Songwriters Festival, International Folk Alliance, Ottawa Bluesfest, Reeperbahn Festival).

 

 

HELLO EMERSON

 

“This album is the collective effort of fifty-one people who decided that songs are important”, steht ganz zuerst in den liner notes zu „How to Cook Everything”. Es ist das zweite Album von Hello Emerson aus Columbus, Ohio, benannt absurderweise nach dem gleichnami- gen Kochbuch von Mark Bittman.

Da sind ein 30-stimmiger Chor, ein Streichquartett, Alt- und Tenor-Saxophone, Klarinetten, Pedal Steel Guitar und vieles mehr - so üppig und weich arrangiert, dass es einen erfreut an frühe Lampchop-Alben zurückdenken lässt.

Und trotzdem ist „How To Cook Everything” ganz zuerst ein Songwriter-Album, ein Autoren- Album. Denn Sam Bodary, 25-jähriger Kopf und Songwriter mit einem Hochschulab- schluss in Literaturwissenschaft, hat in jedem der zehn Lieder eine Geschichte zu erzählen und legt nach eigener Aussage bei aller Opulenz stets Wert darauf, niemals die Gastfreund- schaft seiner Hörer zu überbeanspruchen.

Trotzdem zerdehnt er auf wunderbare Weise die nichtigsten Details, wenn es nötig erscheint: „Cathy Davis needs a new printer | A color inkjet with a scanner” (Dancing in the Kitchen). Er hat die traurigsten Slice-of-Life-Kurzgeschichten (May 2018), manchmal bissige politische Kommentare (Another War) und ganz oft einfach wunderbar beschei- dene, zartfühlige Alltagsbeobachtungen aus dem Mittleren Westen der USA, verbunden mit der Gabe, ganz kleine Dinge zu etwas wirklich Großem zusammenzusetzen.

Wie etwa im letzten Song des Albums, „Seat 16b“, der sich zu einer Hymne auf den Neubeginn aufschwingt. Eine Frau im mittleren Alter, die zum ersten Mal überhaupt ihre Heimat Arkansas verlässt, um viele Jahre später die romantische Beziehung zu ihrerHighschool-Liebe aufleben zu lassen. „There’s a first time for everything“, rufen ihr am Ende 30 Menschen aus voller Kehle zu. Bodary saß damals im Flugzeug eine Reihe weiter.

Den Kraftakt, knapp 50 lokale Musiker*innen innerhalb von nur drei Studiotagen im März 2019 irgendwie zu arrangieren, zu koordinieren und zu motivieren stemmte er in dem Trio, das den Kern von Hello Emerson bildet. Bodary schreibt die Songs, arrangiert und instrumentiert werden sie gemeinsam mit Jack Doran (Tasten) und Daniel Seibert (Percussion), die auch die (häufigste) Live-Besetzung der Band bilden.

Der Ausgangspunkt des neuen Albums liegt in dem Song „Am I the Midwest“ und damit in einem Interview mit einem deutschen Radiosender, in dem er die rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz im August 2018 kommentieren sollte, die er auf Tour damals zufällig miterlebt hatte:

„We spoke about this event directly, drawing connections between the “Trump Country”

midwest and the Neo-Nazi resurgence in Saxony. That conversation was just about the only

time I’ve ever felt exotic for being from the corn belt. [...] I have pride in midwestern

successes and I have shame in midwestern failures - especially our state falling to Trump.

This record is about trying to gracefully move through those failures. Whether those

disappointments come as personal relationships end or as presidencies begin - I think it’s a

midwestern response to gracefully, dutifully, and consistently work through failures so we can

do better next time. I think, or at least hope, that’s midwestern culture.”

Pressestimmen zum Debütalbum “Above the Floorboards” (2018):

„Selten besitzen Debüts der aktuellen Singer-Songwriter Generation solch ́ ein Gespür für

eingängige Songs, originelle Instrumentierungen und phantasievolle Texte.“ (MDR Kultur)

„...bildhübsch arrangierte, hochmelodische und dennoch unaufdringliche Song-Preziosen“

(DPA)

„...idiosynkratischen Folk- und Bluegrass-Songs mal als ausufernde Stream-of-

Conciousness-Textfluten, mal in Form einer Kurzgeschichte [...] Conor Oberst und John

 

Tickets

Erhältlich unter www.kgb-langenberg.de, Cafe zur Linde (Langenberg), Männersache Clothing (Lippstadt) und an allen Eventim-VVK-Stellen.

Veranstaltungsort

Der Veranstaltungsort ist "KGB - KulturGüterBahnhof".

Bahnhofstr. 14
33449 Langenberg

Veranstalter

MusikZehner e.V.

Wir sind der MusikZehner e.V. und große Fans von Livemusik!

Unsere Arbeit basiert daher auf der Organisation von Kulturveranstaltungen in und um Langenberg. Wir möchten die kulturelle Vielfalt in der Gegend bereichern und Bands sowie Künstler an verschiedenen Veranstaltungsorten präsentieren. Aber...